Die Gstettn und der Fluss: Lebensräume mitten in Krems
Beitrag von Mag. Roman Honauer:
Es begann mit einer Idee von Architekt Ing. Wolfgang Tillich: Am Standort Ufergasse, an einem ehemaligen Steinbruch, soll eine Tafel auf die biologischen Besonderheiten dieses Standortes unweit der Altstadt von Krems hinweisen. Es wurde der Kontakt mit dem Gymnasium Piaristengasse Krems hergestellt und gefragt, ob unsere Schule diese Aufgabe übernehmen möchte. So entstand ein Kunst- und Biologieprojekt, bei dem Arten vorgestellt werden, die im Steinbruch und am Kremsfluss vorkommen. Diese Tafel unterscheidet sich von ähnlichen Projekten: Im Zentrum steht die künstlerische Darstellung von Pflanzen- und Tierarten, gezeichnet von Schüler:innen der Klassen 2B, 5R und 6R. Diese wurden von Frau Mag. Sonja Gansterer im Rahmen des BE-Unterrichtes betreut. Die Auswahl der Arten erfolgte vor allem aus ästhetischen Gesichtspunkten: Was wächst, kriecht, fliegt und springt hier und in der näheren Umgebung herum? Die dargestellten Arten wurden von Schülerinnen und Schülern der Klassen 6G1 und 6R im Rahmen des Biologieunterrichtes (Mag. Roman Honauer) beschrieben. Wie heißen diese Arten wissenschaftlich? Wie und wo leben sie? Wovon ernähren sie sich? Welche Besonderheiten haben sie? Kommen diese Arten ursprünglich in Österreich vor? Das sind einige der Fragestellungen, die in den Schülerbeiträgen beantwortet werden. Neben der Darstellung in Wort und Bild sind diesen Texten auch die Schülerzeichnungen dieser Arten angefügt. Es handelt sich bei diesem Standort um kein „ökologisches Kleinod“. Die Natur erobert sich hier ihren Platz, ganz egal, ob die Arten (vor allem Pflanzen) bei uns ursprünglich heimisch sind oder nicht. Als Besonderheiten sei aber der „Kremser Skorpion“ (Euscorpius tergestinus) hervorgehoben, der in diesem Gebiet seine nördliche Verbreitungsgrenze besitzt.
Die Natur malen… die Welt entdecken
Beitrag von Mag. art. Sonja Gansterer:
Die künstlerische Umsetzung von Beispielen der wunderbaren Pflanzen- und Tierwelt des Kremstals hat den Schülerinnen und Schülern der 2B, 5R und 6G im Schuljahr 2024/25 große Freude gemacht. Es ging um genaues Beobachten und einen konzentrierten Blick auf die Details, um die einzelnen Pflanzen und Tiere zeichnerisch und malerisch erkennbar darzustellen – wobei auch die freieren Umsetzungen gerade der jüngeren Kinder zu sehr reizvollen Bildern geführt haben. Für die Kremstal-Tafel konnte aus der Vielzahl der entstandenen Werke leider nur eine Auswahl getroffen werden, diese sind nun eine künstlerische Einladung an die Vorübergehenden, mit offenem, neugierigem Blick durch die Welt zu gehen und die kleinen, oft verborgenen Wunder der Natur zu entdecken.
Pflanzenbeschreibungen:
Tierbeschreibungen:

