Beitrag von Katharina Haslinger (7G2) und Emma Brother (7G1):

Ende des Schuljahres 2024/25 haben wir uns für einen vierwöchigen Schüleraustausch im Rahmen von Erasmus+ beworben. In den Sommerferien wurden wir dafür ausgewählt und kurz vor Schulbeginn hatten wir schon unsere erster Besprechung mit dem Erasmus-Lehrerteam.

Im Laufe des ersten Semesters wurden schon zahlreiche Vorbereitungen getroffen und am 6. März ging es dann von Schwechat nach Barcelona. Dort angekommen wurden wir nach Bescanó, dem Heimatdorf unserer Gastfamilien gebracht. Es ist ein eher kleiner Ort in der Nähe von Girona in Katalonien. Gleich am ersten Tag wurden wir herumgeführt und uns wurden der Fußballplatz, die Schule, der Hauptplatz und ein paar Restaurants gezeigt.

Bei unseren Gastfamilie wurden wir sofort herzlich aufgenommen. Katharinas Gastschwester Blanca lebt gemeinsam mit ihren Eltern und der Hündin Tara ein bisschen außerhalb des Dorfs. Emmas Gastschwester Maia wohnt mit ihrem Bruder abwechselnd bei ihrer Mutter mit dem Hund Jackie und bei ihrem Vater, weil sie geschieden sind.

Gemeinsam haben wir, besonders an den Wochenenden, viel unternommen. Wir waren am Strand, in Girona, in Cadaqués, am Cap de Creus und in Barcelona. An diesen Orten konnten wir viele Eindrücke sammeln, die wir auch auf dem Erasmus-Instagramaccount geteilt haben.

In der Schule haben wir neue Leute kennengelernt und auch dort wurden wir nett aufgenommen. In den Fächern, in denen wir nicht mitarbeiten konnten, durften wir in die Bibliothek gehen, um für unsere Schule daheim zu arbeiten. Der Schulalltag ist etwas anders als in Österreich, was zum Beispiel bedeutet, dass es zur Pause keine Glocke, sondern Musik gibt. In der Semana Santa (=Karwoche) hatten wir schulfrei und haben auch eine der typischen Osterprozessionen gesehen.

Schon wenige Tage nach unserer Rückkunft in Österreich werden Blanca und Maia kommen, um ebenfalls ein Monat hier zu verbringen.

Insgesamt war unser Aufenthalt in Katalonien eine einmalige Gelegenheit unzählige Erinnerungen zu sammeln und die spanische Kultur hautnah mitzuerleben. Wir sind sehr dankbar für dieses unvergessliche Erlebnis!