Strenges Handyverbot und Schulhofpflicht: Lehrerinnen erleben spanischen Schullalltag hautnah
Beitrag von Mag. Beatrice Ludl:
MMag. Katrin Wolfram und Mag. Beatrice Ludl verbrachten im Mai im Rahmen des Erasmus+-Programms eine Woche an einer Schule, der I.E.S. La Marxadella in Torrent (Region Valencia), um dort im Rahmen eines Job Shadowings den Unterrichtsalltag sowie schulische Strukturen und Methoden in einem anderen europäischen Land hautnah mitzuerleben und sich mit internationalen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.
Während ihres Aufenthalts an dieser Schule, erhielten die Lehrerinnen spannende Einblicke in das dortige Bildungssystem. Sie begleiteten spanische Lehrkräfte in unterschiedlichen Unterrichtsfächern, beobachteten verschiedene pädagogische Ansätze und nahmen aktiv am schulischen Leben teil. Besonders auffällig war, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Pause verpflichtend im Schulhof verbringen mussten, und das Handyverbot wird sehr konsequent durchgesetzt.
Auch außerhalb des Klassenzimmers blieb Zeit für anregende Gespräche mit den spanischen Kolleginnen und Kollegen. Dabei wurden viele Gemeinsamkeiten, aber auch interessante Unterschiede in der Unterrichtsgestaltung und im Schulalltag festgestellt.
Ein besonderes Highlight des Aufenthalts: Gemeinsam mit den spanischen Kolleginnen wurden Pläne für künftige Projekte geschmiedet. So ist unter anderem ein Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen geplant, der den interkulturellen Dialog stärken und den europäischen Gedanken weitertragen soll.
Das Erasmus+-Programm bietet Lehrkräften die Möglichkeit, neue Perspektiven zu gewinnen, innovative Ideen kennenzulernen und wertvolle internationale Kontakte zu knüpfen – eine Erfahrung, von der nicht nur die teilnehmenden Lehrerinnen, sondern letztlich auch die Schülerinnen und Schüler profitieren.






