Erasmus+ in Krems: Unsere Schule durch spanische Augen
Beitrag von Mag. Caroline Biegel:
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Übersetzung:
Am 26. Mai reiste eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 3. ESO unserer Schule nach Österreich, um an der ersten Phase eines Schüleraustauschs mit dem BG/BRG Piaristengymnasium Krems in der Stadt Krems an der Donau teilzunehmen.
Diese Mobilität ist Teil des Erasmus+-Schulprojekts KA122 „Von der Theorie zur Praxis: Sprachen und Umwelt miteinander verbinden“. Hauptziel des Projekts ist es, die Kommunikationskompetenz zu verbessern und das Interesse an Fremdsprachen zu fördern. Gleichzeitig soll das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung des Umweltschutzes gestärkt sowie nachhaltiges Handeln im Alltag gefördert werden.
Während einer Woche nahm das Piaristengymnasium unsere Schülerinnen und Schüler auf und integrierte sie vollständig in den Unterricht und die schulischen Aktivitäten. Das Programm ermöglichte es, das akademische Leben an der österreichischen Schule aus nächster Nähe kennenzulernen und zahlreiche Initiativen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Grünflächen, Biodiversität und Denkmalschutz zu entdecken. Darüber hinaus trug der Aufenthalt dazu bei, die Englischkenntnisse der Teilnehmenden zu verbessern.
Das Zusammenleben mit den Gastfamilien war eine der bereicherndsten Erfahrungen des Austauschs. Es ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, die österreichische Kultur kennenzulernen und Freundschaften zu schließen, die weit über diese Erfahrung hinaus Bestand haben werden.
Zu den Aktivitäten gehörte unter anderem ein Workshop zur Gestaltung von Stofftaschen (Tote Bags), der nachhaltige Alternativen zu Plastiktüten förderte. Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass Pflanzen und Grünflächen ein wesentlicher Bestandteil der Identität und der Räumlichkeiten der Schule sind. Darüber hinaus bietet die Schule täglich Obst zum Frühstück an – eine Initiative, die gesunde und nachhaltige Ernährungsgewohnheiten fördert und Gesundheitsbewusstsein sowie Umweltschutz in den Schulalltag integriert.
Die Besuche im Rathaus von Krems, in nahegelegenen Orten wie Dürnstein und Melk sowie in der Stadt Wien ermöglichten es, zahlreiche nachhaltige Maßnahmen im Alltag der Bevölkerung kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Bedeutung des Fahrrads als städtisches Verkehrsmittel beobachten, Fahrrad-Reparaturstationen kennenlernen sowie Recycling-Systeme für Verpackungen in Geschäften, Flohmärkte für Kleidung und Gebrauchsgegenstände und die Verringerung des Plastikflaschenverbrauchs dank des dichten Netzes öffentlicher Trinkwasserbrunnen in Wien entdecken.
All diese Erfahrungen, Beobachtungen und bewährten Praktiken wurden in ihren Arbeitsheften „My Erasmus+ Notebook“ festgehalten. Nun beginnt eine neue Etappe: die Vorbereitung auf den Empfang unserer österreichischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartner. Der Countdown läuft bereits, und wir freuen uns darauf, sie im kommenden Oktober wiederzusehen.
Marian Pozo, Englischlehrerin

